Über uns 

Story 

Alles hat seine Zeit - und seine Geschichte! Wer bin ich? Wie ist mein Projekt entstanden? Und was zeichnet mich aus? Erfahre hier, was mich hierher gebracht hat - und was ich dabei alles erlebt habe.

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Unsere Angebote kannst du aber auch so nutzen. Wir sind eine solidarische Gemeinschaft...

Warum man auf uns zählen kann? Weil Utopia mehr ist, als nur ein Projekt. Jede Person in unserem Team ist einzigartig – und wir alle teilen die gleichen solidarischen Werte.

Unsere Angebote

Utopia ist eine Idee, ein Konzept, eine Vision einer besseren Welt.

Um uns zu treffen, Synergien zu schaffen brauchen wir einen Ort. Mit Essen.

An dem Menschen zusammen arbeiten können. 

Wir bieten diesen Ort, an dem sich all das entwickeln kann, was du dir wünschst.

Unsere Vision

Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn Du an das glaubst, was Du tust, kannst Du Großes erreichen. Das ist der Grund, warum wir dir bei der Erreichung deiner Ziele helfen möchten. Gemeinsam können wir der Wandel sein, den wir uns wünschen.

Alles hat seine Zeit - und seine Geschichte! Wer sind wir? Warum tun wir das, was wir tun? Und was zeichnet uns aus? Erfahre hier, wie wir zu dem geworden sind, was wir sind - und was wir dabei alles erlebt haben.

Utopia hat Geburtstag 


Heute ist Utopia 1 Jahr jung (16.08.2020)


Unsere Story.

Es ist viel passiert.

Doch beginnen wir am Anfang.


Wie es zu Utopia kam: 

Vor einem Jahr (im August 2019) erzählte ich einer guten Freundin von meinem Wunsch ein Café zu eröffnen. Ich hatte damals noch einen Job in Chemnitz und plante, wie es nach dem Pendeln ab Januar 2020 in Leipzig weitergehen könnte. Die Idee eines Cafés habe ich schon seit ich etwa 14 Jahre alt war. Ich machte in meiner Schulzeit ein Praktikum in einem Restaurant und liebte zu dieser Zeit schon essen und kochen.

Meine damalige Freundin fand die Idee toll und spielte selbst auch schon länger mit der Idee ein Café zu eröffnen. Mir war klar, das es eine utopische Idee war, bisher nur in meinem Kopf. Sie wollte ein Wohnzimmer und so war Utopia geboren, unser gemeinsames Wohnzimmer. 

Wir begannen mit intensiven Brainstorming über unsere Wünsche und Bedürfnisse, redeten über worst-case-Szenarien und waren uns schon sehr bald einig, dass solange wir unsere - bis dahin gute - Kommunikation aufrecht erhalten, ja eigentlich gar nichts schief gehen könnte. Natürlich kam es etwas anders als erhofft.

Wir begannen mit Freunden zu kochen, gemeinsame Träume und Visionen zu entwickeln und trafen uns regelmäßig zu Teambuilding-Wochenenden. Es war eine tolle und sehr intensive Zeit. Doch wir lernten bald, was intensive Prozesse so mit sich bringen. Es gab Konflikte, viele Tränen und große Persönlichkeitsentwicklungen. Neben dem Versuch, gewaltfrei zu kommunizieren und auf unsere Wünsche und Bedürfnisse einzugehen kam es in dieser Zeit zu persönlichen Entwicklungen, Trennungen von Partnern und Neubildungen von Pärchen. Es kamen neue Teammitglieder hinzu und andere verließen unsere Gruppe und gründeten Familien. 

Das alles passierte sehr schnell. Innerhalb des ersten halben Jahres sprengte der Wunsch miteinander zu leben und zu arbeiten mehrere meiner und unserer Beziehungen. Die Freundschaft zu meiner Freundin und meine Beziehung zu meinem Partner endete, die beiden kamen zusammen. Utopia lag auf Eis. Der Wunsch Menschen näher zu bringen und meine Freunde in einem Projekt zusammen zu bringen hatte leider sogar besser funktioniert als ich dachte. 

Ich beendete meinen Job und freute mich auf einen Neubeginn in Leipzig. Das alte Jahr ging zu Ende und mit ihm die Trauer über den Verlust. Neue Wege eröffneten sich, neue Menschen interessierten sich für Utopia und ich war endlich wieder zurück in meiner Wahlheimat und wieder alleine mit meinem Projekt. 
Mein Stipendium im Social Impact Lab machte mir große Freude, ich konnte mich weiterbilden und lernen, was es bedeutet soziale Innovationen unternehmerisch anzugehen: einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen und trotzdem meinem Wunsch nach finanzieller Sicherheit nachzukommen. Ich entschied mich für eine Teilselbstständigkeit, einen festen Teilzeitjob und Utopia als mein selbstständiges Projekt, eine Nachbarschaftsinitiative in meiner Freizeit. In dieser Zeit entstanden Logos, Finanzanträge wurden gestellt und das Jahr schien gut anzulaufen. Doch auch jetzt kam das Leben dazwischen. Es kam Corona.

Mittlerweile hatten wir wieder ein neues Team aufgebaut, auch eine ehemalige Kollegin aus Chemnitz schloss sich an.

Ich hatte einen neuen Partner gefunden und mein Leben war besser als je zuvor. Unser Community-Kater, der sich uns als Baby anschloss wuchs und auch Utopia gedieh. Wir trafen uns in einer WG eines Freundes, gingen gemeinsam zum Markt und entwickelten den Raum zusammen. Doch wie sollte es nun mit Corona weiter gehen? Ein Coach nutzte unsere Räume für Beratung, aber die Miete wurde fällig und wir zahlten sie privat. Noch gab es keine Einnahmen, nur private Spenden für das Projekt. 

Aber es war nicht mehr nur utopisch. Es war bereits da. Die Idee war geboren, Menschen fanden sie gut und wir begannen zu experimentierten. Die Beratung im Lab half uns den Fokus zu halten. Freunde boten uns Methoden (wie Dragon Dreaming) an, um uns weiter zu entwickeln. Unsere Workshops zu gewaltfreier Kommunikation führten zu einer Übungsgruppe, die sich regelmäßig traf.


Doch Corona machte auch uns einen Strich durch die Planung. Seit 2016 hatten einige von uns sich über nebenan.de kennengelernt, dadurch hatten wir feste Orientierungspunkte mit unserem Nachbarschaftsbrunch und Spieleabenden. Doch die Cafés schlossen und mit Ihnen unsere Orte, an denen wir uns treffen konnten. Unser Raum in der WG wurde zu klein. Stärker als je in den Monaten zuvor wurde uns bewusst, dass ein offenes Wohnzimmer, gerade in solch schweren Zeiten mehr als notwendig ist. Ein Ort, an dem mensch solidarisch Klopapier tauschen kann und niemand Nudeln für sich hortet sondern mit der Gemeinschaft teilt. Corona machte uns stärker als je zuvor. 

Unser Fokus auf Solidarität war wichtiger denn je. Der Sommer kam und mit ihm verlief sich Utopia. Alle wollten an den See und ein größerer Raum wurde gesucht. Vielleicht ja sogar am Kanal? 

Zufällig wurde gerade das Stelzenhaus-Restaurant frei und das Social Impact Lab stellte sein Coworking ein. Ein neuer Aspekt von Utopia wurde deutlich. Wenn wir als Gemeinschaft ein offenes Kiezwohnzimmer mit Café betreiben, können dort auch andere Menschen arbeiten? Was ist, wenn andere, genau wie ich, noch einen anderen Job haben und nicht nur innerhalb unserer utopischen Gemeinschaft leben und arbeiten wollen? Manche von uns wünschten sich ein Hausprojekt, andere ein Hostel. 

Wenn all diese Ideen nicht innerhalb von Utopia (oder zumindest nicht in so kurzer Zeit) möglich sind, konzentrieren wir uns auf einen Ort, einen Treffpunkt für soziale Ideen und daraus entwickelt sich dann der Rest. Coworking wäre zudem auch eine Möglichkeit, den Raum zu finanzieren, von dem dann alle NachbarInnen im Kiez profitieren könnten. Am einfachsten wäre es natürlich, wenn alle Mitglied bei Utopia wären und alle 16.000 PlagwitzerInnen einfach 1€ pro Monat spenden würden. Aber gerade brauchten sehr viele Initiativen Unterstützung, nicht nur wir. 

Wir führten Gespräche mit potenziellen Vermietern, innerhalb unserer Community und im Juli 2020 wurde deutlich: Wir wollen in den Impact Hub in der Konsumzentrale.  



Heute (16.08.2020)


Inzwischen kommunizierten wir vor allem über telegram, alle Informationen werden transparent mit allen geteilt. Wir haben jetzt bereits T-Shirts und einen Onlineshop. Neben instagram kann mensch sich über facebook und nebenan.de über Utopia informieren und unser Flyer fasst die wichtigsten Punkte zusammen. 

JedeR kann mitmachen und sich einbringen, so dass es das Utopia von uns allen wird. Wir können Unterstützung in allen Bereichen gebrauchen und freuen uns, wenn sich jedeR mit den Interessen einbringt, die am meisten Freude bereiten.


Wir sind sehr optimistisch und alle schon sehr gespannt auf unseren ersten öffentlichen Raum und darauf ihn mit euch allen gemeinsam zu gestalten und zu nutzen.


Eure Jennifer (Gründerin) 
& das Utopia-Team